Das Projekt "Tierschutz auf dem Teller"
Das Projekt "Tierschutz auf dem Teller" wurde im Jahr 2006 von der Schweisfurth-Stiftung, den Umweltbeauftragten der bayerischen Diözesen und der Tierschutz-Stiftung Vier Pfoten ins Leben gerufen.Seit 2008 führen die Schweisfurth-Stiftung, der Umweltbeauftragte der Erzdiözese München und Freising sowie der Umweltbeauftragte der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern das Projekt fort. Gemeinsam wollen die Projektpartner den Tierschutzgedanken in Klosterküchen und kirchlichen Einrichtungen bewusst machen.
Das Projekt wendet sich an Klöster, kirchliche und karitative Einrichtungen sowie Bildungseinrichtungen mit Großküchen, insbesondere an die Verantwortlichen für Verwaltung und Küche. Seit 2009 werden auch ausgewählte gastronomische Betriebe, sowie Hotels ausgezeichnet. Ziel ist es, dass die verwendeten tierischen Erzeugnisse zu mindestens 60 Prozent aus tiergerechter ökologischer Tierhaltung stammen, keine tierquälerisch erzeugten Produkte angeboten werden, vegetarische Alternativen bereit stehen und dem Gast so der Zusammenhang zwischen tiergerechter, ökologischer Nutztierhaltung und gastronomischer Bewirtung vermittelt wird.
Entsprechend handelnde Einrichtungen werden im Rahmen des Projektes zertifiziert und bei einer Auftaktveranstaltung mit der Tierschutzkochmütze ausgezeichnet. Eine Urkunde dokumentiert das Engagement für Tierschutz auf dem Teller.
Bisher beschränkte sich die Auszeichnung auf bayerische Einrichtungen. Aufgrund des großen Interesses werden in Zukunft jedoch auch Preisträger benachbarter Bundesländer berücksichtigt.

